Medienmitteilung | Mai 2016
ÖKOLOGIESCH HERGESTELLT
Ökologisch hergestellt
Der Geruch von geschmolzenem Kunststoff steigt in die Nase, sobald man die grosse Produktionshalle betritt. In den Maschinen wird Polystyrol-Granulat, also Kunststoff, mit Temperaturen um die 240 Grad geschmolzen, eingefärbt und mit hohem Druck in Formen gespritzt. In der Zwischenzeit wird gut ein Drittel der styro-Produktion aus Regenerat hergestellt – Tendenz steigend. Dabei werden die Produktionsabfälle wieder in den Fertigungsprozess eingefügt. Denn das Regenerieren von
Rohstoff verbraucht weniger Energie als neuen Rohstoff herzustellen. In der Nacht läuft die Produktion der Ablage- und Postverteilsysteme vollautomatisch weiter. Die Produkte aus der Schweiz sind beliebt, auch wenn sich die Zeiten geändert haben. «Als der Gründer Hans Spichtig das Ablagesystem entwickelt hatte, waren die Büros voller Papier. Heute wird das papierlose Büro propagiert», sagt Annemarie Spichtig,
Geschäftsführerin und Inhaberin.
Ein Schritt voraus
Der Geist von Firmengründer Hans Spichtig war nicht mystisch vernebelt, als er 1973 den – für die damalige Zeit – mutigen Entscheid traf, ein Wärmeaustauschsystem zu installieren. Seitdem wird die Abwärme, welche durch die Produktion der Ablageboxen entsteht, zum Heizen der Firmengebäude eingesetzt.
Auch für die Kühlung des Maschinenparks bot sich eine umweltfreundliche Lösung an. Seitden 70er Jahren darf die Spichtig AG Wasser aus der Steiner Aa entnehmen, die nur ein paar Meter neben den Firmengebäuden vorbeifliesst.
Geschlossener Kreislauf
Im Sinne eines geschlossenen Kunststoffkreislaufes garantiert das Unternehmen die
kostenlose Rücknahme ausgedienter styro-Produkte (ohne Transport/Anlieferung). Die
ausgemusterten Teile werden zu Regenerat bzw. neuen Produkten weiterverarbeitet – der
Umwelt zuliebe