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Ausgabe Nr.1 2026. Kundenportrait der Geschäftsführerin Annemarie Spichtig-Engeler

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Ordnung muss sein. Die Ablage- und Postverteilsysteme der Spichtig AG (heutige styro ag) werden in Steinen produziert und haben es bis in die Büros der Fifa geschafft. Annemarie Spichtig führt das Familienunternehmen – und trotzt damit einem Schicksalsschlag.

Der Geruch von geschmolzenem Kunststoff steigt in die Nase, sobald man die grosse Produktionshalle betritt. Es ist laut, die Maschinen stampfen. Zehn an der Zahl sind es, fünf laufen rund um die Uhr. In den Maschinen wird Polystyrol-Granulat, also Kunststoff, mit Temperaturen um die 240 Grad geschmolzen, eingefärbt und mit hohem Druck in Formen gespritzt. In der Nacht übernehmen die Geister die Schicht, die Produktion der Ablage- und Postverteilsysteme läuft vollautomatisch weiter. Annemarie Spichtig, die Inhaberin und Geschäftsführerin, und ihr Betriebsleiter Alois Schibig führen uns durch den Betrieb. Die Produkte aus Steinen sind beliebt, auch wenn sich die Zeiten geändert haben. «Als der Gründer Hans Spichtig das Ablagesystem entwickelt hatte, waren die Büros voller Papier. Heute wird das papierlose Büro propagiert», sagt Alois Schibig. Um nicht vom Kunststoffspritzgiessen abhängig zu sein, hat sich die Spichtig AG ein zweites Standbein geschaffen: Sie vertreibt mit ihrer deutschen Tochterfirma styro GmbH Leuchten unter dem Namen Hansa und unter der Marke Dufco Bürobedarfsmaterial. Das Kerngeschäft aber bleibt das Kunststoffspritzgiessen. Mit Erfolg. Zu den Abnehmern zählen Grossisten wie Office World, Migros und Coop, und auch Verwaltungen, Bundesbetriebe und die Fifa gehören zu den Kunden

SWISSNESS ALS ERFOLGSREZEPT

Die Spichtig AG weiss sich als Nischenanbieter zu behaupten, weil sie auf Schweizer Qualität setzt. «Wir können sehr schnell auf Kundenwünsche eingehen. Das würde nicht gehen, wenn wir in China produzieren würden», sagt Annemarie Spichtig. Der Wunsch möglichst lokal und ökologisch zu produzieren war auch der Grund, warum sie sich für das EBS als Stromlieferant entschied. Aktuell ist der Produktionsstandort Steinen aufgrund des starken Frankens aber auch eine Herausforderung. «Unsere Konkurrenz produziert im Ausland und ist dadurch viel günstiger», erklärt die Geschäftsführerin. Maximaler Profit sei aber nicht ihr oberstes Ziel. «Mir ist es wichtig, alle 35 Arbeitsplätze zu halten. Ich habe einiges mitgemacht und ich weiss, es gibt wichtigeres im Leben als Geld.»

EINE BEWEGTE GESCHICHTE

Vor vier Jahren stand das bald 60-jährige Familienunternehmen urplötzlich vor einer schweren Krise. Nicht wegen der wirtschaftlichen Situation, sondern weil der frühere Inhaber und Geschäftsführer Stefan Spichtig, der Mann von Annemarie Spichtig, unerwartet starb. Wie sollte es weitergehen? «Ich habe vier Kinder, der Jüngste war eben erst eingeschult worden; ich komme weder aus der Branche, noch hatte ich bisher etwas mit dem Betrieb zu tun», erzählt sie. Und trotzdem: «Ich wollte, dass die Firmengeschichte weitergeht.» Sie gab sich genügend Zeit, um das Unternehmen kennenzulernen und setzte einen CEO ein. Als sich dieser im Frühling 2015 entschied die Firma zu verlassen, übernahm Annemarie Spichtig mutig selbst die Geschäftsführung. Und sie hat klare Prioritäten und Ziele.

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